Dona nobis pacem

Am
Ort
Fellbach, Schwabenlandhalle, Hölderlinsaal
Ein Requiem, op. 44 von TIlman Heiland

Ausführende

  • Philharmonischer Chor Fellbach e.V.
    Leitung: Tilman Heiland
  • Philharmonischer Chor Ludwigsburg e.V.
    Leitung: Ulrich Egerer
  • Chor des Robert-Mayer-Gymnasiums Heilbronn
    Leitung: Steffen Utech

Orchester

Junge Süddeutsche Philharmonie Esslingen

Solisten

  • Maria Palaska, Sopran
  • Gabi Lesch, Alt
  • Christian Wilms, Tenor
  • Kai Preußker, Bass

Dona nobis pacem ist ein modernes oratorisches Werk, das Gedichte und Texte aus verschiedenen Religionen musikalisch verbindet, die alle um das heute sehr aktuelle Thema „Frieden” kreisen.

Kartenbestellung

Karten können direkt über den Philharmonischen Chor Ludwigsburg e.V. bestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Kartenbestellung Dona Nobis Pacem.

Beschreibung

„Dona nobis pacem - ein Requiem”: Genese und Gestalt eines zeitgenössischen oratorischen Werkes (Uraufführung 2012)

„Kein Weltfriede oder Religionsfriede – diese eine Welt braucht ein Ethos; diese eine Weltgesellschaft braucht keine Einheitsreligion und Einheitsideologie, wohl aber einige verbindliche Normen, Wert, Ideale und Ziele.” (Hans Küng)

„Dona nobis pacem” trägt nicht zufällig den Untertitel „ein Requiem”: Die Satzfolge dieses Werkes folgt der klassischen Einteilung der musikalischen Form des Requiems, der lateinischen Totenmesse: Introitus, Kyrie, Sequenz, Offertorium, Sanctus, Communio und Lux aeterna. Die Textauswahl geht jedoch über den üblichen Requiem-Text hinaus: neben einzelnen liturgischen Passagen liegen dem Werk Gedichte sowie Texte aus den Heiligen Schriften verschiedener Religionen zugrund, die alle um das Thema „Frieden” kreisen.

Der interkulturelle und interreligiöse Ansatz des Werkes spiegelt sich auch darin wider, dass viele der ausgewählten Text in der Originalsprache gesungen werden und dadurch auch musikalisch unterschiedliche Ebenen berühren, weil jede Sprache eine ihr eigene Musikalität besitzt. So erklingen in dem Werk neben deutschen Textpassagen auch solche in Englisch, Französisch, Latein, Kirchenslawisch, Hebräisch, Arabisch und Sanskrit.

Das Werk ist mit vier Gesangssolisten, gemischtem Chor, Kinderchor, Sinfonieorchester und Orgel besetzt. Es orientiert sich an den großen Kompositionen von Brahm, Britten und Jenkins mit groß angelegten Chören, filigranen Solopartien und donnernden Orchesterklängen.

Über 200 Mitwirkende gestalten dieses abendfüllende Requiem für den Frieden. Erneut ergibt sich dabei eine wunderbare Kooperation von drei Chören und deren Dirigenten, den Solisten und dem Orchster.

Alle sind mit Herzblut dabei, denn FRIEDEN geht uns alle an.

TIlman Heiland